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Behandlung: Kosmetisches “Faltenunterspritzen”
Großes Interesse hat eine Behandlungsmethode zur Faltenreduzierung ausgelöst: das kosmetische “Faltenunterspritzen”, in
Frankreich als Ridolyse bekannt, wird in Deutschland jetzt auch angeboten. Was sich die Kundin genau darunter vorzustellen
hat und wie die Behandlung abläuft, erläutert Rudolf Weyergans, der die Methode mitentwickelt hat.
Solange es die Kosmetik gibt, ist sie untrennbar mit dem Hautalterungsprozeß verbunden. Die wichtigsten Merkmale des Älterwerdens
der Haut sind die Falten. Falten gelten als ästhetisch unschön; sie passen nicht zum Ideal des jugendlichen Erscheinungsbildes.
Die Bereitschaft, etwas gegen Falten zu tun, ist dementsprechend groß.
Die moderne Kosmetik kennt eine Vielzahl von Verfahren, Präparaten und Geräten; allesamt sollen sie Faltenreduzierend wirken.
Doch Cremes und Gele, Ampullen und Packungen führen nicht immer zum ersehnten Erfolg. Sie wirken bestenfalls als Kuren erst
nach Wochen oder Monaten. Auch die bekannten apparativen kosmetischen Methoden werden nicht allerorts erfolgreich angeboten.
Wer auf sofort sichtbare Ergebnisse Wert legt, wendet sich bislang an die Medizin. Dort werden Falten mit Collagen oder Ersatz-
materialien unterspritzt. Auf diese Weise wird die Faltentiefe sofort gehoben, Leider sind solche Behandlungen recht kostenintensiv;
sie bleiben nur wenigen Frauen vorbehalten. Vor diesem Hintergrund ist die Faltenbehandlung der modernen Kosmetologie .
Hochqualifizierte Fachleute aus dem Bereich der behandelnden, präparativen und aparativen Kosmetik haben diese Herausforderung
angenommen. In gemeinsamer Forschung haben sie ein neues Verfahren entwickelt. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist das “Unterspritzen”
der Falten mit elektrischem Strom.
Basis ist die Elektrotherapie
Die neue kosmetische “Faltenunterspritzung” ist eine Weiterentwicklung im Bereich der Elektrotherapie. Ein spezieller
“Impuls-Cocktail” zieht Gewebeflüssigkeit und Lipide an; sie lagern sich im Bereich der Nadel an und Unterpolstern so
das Gewebe spontan. Gleichzeitig wird das Gewebe im Bereich der Falte präzise stimuliert. Eine Serie von komplex modulierten,
unterschiedlichen Stromsignalen führt das gewünschte Ergebnis herbei.
Innerhalb von wenigen Minuten verlieren selbst ausgeprägte Mimikfalten ihre Tiefe. Störende kleinere Trockenheitsfältchen werden
sofort eliminiert. Bereits nach wenigen Anwendungen bleibt das Behandlungsergebnis dauerhaft.
Die neue kosmetische “Faltenunterspritzung” wurde über Jahre hinweg mit einem Behandlungscomputer entwickelt und getestet.
Mit seiner Hilfe kann die Kosmetikerin jedes beliebige Behandlung produzieren. Speziell für die Ridolyse wurde dieser Computer
soweit wie möglich abgespeckt. Das Ergebnis ist ein neues Gerät mit eigenem Mikroprozessor.
Bits und Bytes machen`s möglich
Das neue Gerät verwendet für die Faltenbehandlung mehrere unterschiedliche Impulsformen. Diese stellt es während ein
und derselben Behandlung automatisch zur Verfügung. Neben der Ridolyse bietet der neue Mikroprozessor zwei weitere
Behandlungen: die “Iontolyse und “Draunage”. Die “Drainage” dient der Vorbereitung des Behandlungsareals vor eigentlichen
kosmetischen “Faltenunterspritzen”. Das Hautgewebe wird mit einem Spannungsfeld überzogen; gleichzeitig werden
qualifizierte Wirkstoffe eingeschleust, die auch der nachbehandelnden Heimpflege dienen. Diese Behandlungsphase dauert
nur fünf Minuten. Die Dauer der Faltenunterspritzung selbst wird in Stromsekunden bzw. Stromminuten erfaßt.
Die Behandlung einer einzigen Falte dauert unter Umständen nicht länger als zwei Minuten. Werden mehrere Falten
unterspritzt beträgt die Gesamtbehandlungsdauer maximal 12 Minuten. Die jeweils geflossenen Stromsekunden werden
vom Gerät gezählt und präzise angezeigt. die so ermittelte Behandlungsdauer bestimmt auch den Behandlungspreis.
Daneben stellt das Gerät auch die “Iontolyse zur Verfügung. Sie erlaubt es, neben der Stromintensität auch die
Stromfrequenz zu bestimmen und damit individuelle Behandlungen zu kreieren bis hin zur Koagulation.
Neue Möglichkeiten tun sich auf
Mit jeder Behandlung kann eine sofort sichtbare optische Verbesserung herbeigeführt werden - selbst bei ausgeprägten
Mimikfalten. Die Ergebnisse bei den besonders störenden “ersten Falten” Knitter- oder Trockenheitsfältchen sind sogar noch besser.
So erhöht die Kosmetikerin mit jeder Behandlung auch ihr persönliches Image.
Einige der am häufigsten gestellten Fragen zur neuen Methode seien hier beantwortet:
Wieso nennt sich die Behandlung “Faltenunterspritzun” und was wird “unterspritzt?
“Faltenunterspritzung” ist eigentlich nicht der richtige Begriff. Bei der sogenannten Ridolyse wird kein Collagen unterspritzt.
Auch kein Ersatzmaterial oder ähnliches. Es werden statt dessen ausgeklügelte, spezielle Stromsignale über eine Nadelelektrode
in die Falte geleitet.
Wie lange halten die Ergebnisse?
Die Behandlungsergebnisse können ein halbes Jahr und länger überdauern, wenn die Behandlung in einer Serie von fünf bis sieben
Unterspritzungen (je nach Ausprägungsgrad der Falten) durchgeführt wird. Danach kann man nach Bedarf während des üblichen
Pflegetermins “nachstechen”.
Wie tief wird die Nadel gestochen?
Die Nadelelektrode wird durch eine Pore bzw. durch ein Haarfolikel eingebracht. Sie bleibt in der Epidermis zwischen Horn- und
Basalschicht, - also im nichtdurchbluteten Gewebe. Damit wird die Nadel also noch nicht einmal so tief gestochen wie bei der
Epilation oder wie beim Permanent-Make-up. Darüber hinaus ist die Behandlung fast schmerzfrei.
Wann darf das elektrische “Faltenunterspritzen” nicht durchgeführt werden?
Grundsätzlich gilt wie für alle kosmetische Behandlungen: nur am gesunden Menschen arbeiten! Nicht behandelt werden
dürfen darüber hinaus Träger von Herzschrittmachern und großflächigen Implantaten sowie Personen, die an Angina pectoris leiden.
Mit jeder Behandlung können Sie eine sofort sichtbare Besserung erleben, in Minuten können selbst ausgeprägte Mimikfalten ihre
Tiefe verlieren.
Sie werden begeistert sein.!
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